Stabsarbeit in Sonderlagen: Entscheidungen auf demselben Lagebild.

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse entscheidet administrativ-organisatorisch auf demselben Lagebild wie die operative Einsatzleitung — protokolliert und im Nachgang nachvollziehbar.

Fireboard – Einsatzführungsunterstützung bei er Stabsarbeit (SAE) in Sonderlagen

Der Stab agiert räumlich getrennt von der operativen Einsatzleitung. Ohne digitales Lagebild entsteht ein Stabs-Eigenbild, das vom operativen Sachstand abweicht – strategische Entscheidungen werden auf unklaren Grundlagen getroffen. Beschlüsse erreichen die Einsatzebene mündlich, protokolliert wird auf Papier. Gegenüber Aufsichtsbehörden, Versicherern und politischen Gremien lässt sich der Verlauf nur mit hohem Aufwand nachweisen.

Fireboard vernetzt die Führungsebenen A bis D und beteiligte Organisationen nahtlos und führt alle relevanten Lagebild-Informationen auf der Stabsebene zusammen. Durch die automatische Protokollierung sämtlicher Lagedetails und deren Aggregation entsteht eine verlässliche, datenbasierte Entscheidungsgrundlage, die für vollständige Transparenz und Kontrolle sorgt. Beschlüsse des Stabes werden als Aufträge erfasst und innerhalb der eigenen Organisation wie auch an andere Portal-Konten übermittelt, ihre Abarbeitung bleibt nachverfolgbar. Ein über Gruppen und Rollen strukturiertes Nachrichtenwesen sorgt für klare Kommunikation – rechtssicher und lückenlos protokolliert.

vorteile

Vernetzte Führung auf Basis eines klaren Lagebildes.

BAUSTEINE DER LÖSUNG

Effektive Stabskommunikation und interkommunale Zusammenarbeit.

Ein konsolidiertes Gesamt-Lagebild – von der ersten Minute an.

Vordefinierte Rollen und Strukturen der Stabskommunikation sind vorbereitet und stehen ab der ersten Minute direkt zur Verfügung.

Simultane Mobilisierung – der Stab initiiert per Klick eine übergeordnete Gesamtlage. Alle vorab definierten, kommunalen Führungsstellen im Landkreis werden per Push-Service digital dazu eingeladen, ihre aktive Teilnahme ist nachvollziehbar.

Der Stab sieht auf einen Blick, welche Kommunen bereits aktiv arbeiten und wo offene Einsätze auflaufen, ohne dass Aktivität erkennbar ist – dies ermöglicht eine proaktive Kontroll- und Interventionsfunktion.

Mobile Einsatzbearbeitung - Einsatzdokumentation | Einsatzkarte

Einsatztagebuch, aggregierte Auftragslisten und die georeferenzierte Lagekarte verschmelzen zu einem Echtzeit-Gesamtbild. Das mühsame Zusammenpuzzeln von Whiteboards entfällt.

Daten aus unterschiedlichen Quellen und Führungsebenen werden über die Lagedarstellung automatisch aggregiert und hochgerechnet. Der Stab sieht die Gesamtzahl aller gebundenen Einsatzkräfte und Einsatzmittel im Kreisgebiet.

Konfigurierbare, automatische Synchronisationen des Alarmeingangs und der Statusmeldungen garantieren, dass die Stabsleitung strategische Entscheidungen immer auf Basis valider Live-Daten trifft.

Fireboard Suite - Grundsystem | Erweiterung Statusverarbeitung LITE und Statusverarbeitung PLUS

Medienbruchfreie Zuweisung: über die Auftragsdisposition an Gegenstellen können Alarmmeldungen und strategische Aufträge direkt aus dem Landkreis-Portalkonto an die untergeordneten Portalkonten der kommunalen Führungsstellen übertragen werden – ohne fehleranfällige Telefonate oder Funkbelastung.

Transparente Verfolgung des Bearbeitungsstatus: Der Stab sieht in Echtzeit den Bearbeitungsstatus der zugewiesenen Aufträge an den Gegenstellen und kann Ressourcen bei Engpässen sofort dynamisch verschieben.

Statusmeldungen, Lageupdates und Einsatzdetails laufen direkt über das Fireboard Portal fließen, bleibt der operative Funkkanal frei für die dringende Befehlsausgabe an der Einsatzstelle.

Nachrichten, Befehle und Rückmeldungen werden rechtssicher im integrierten Nachrichtenwesen und Einsatztagebuch erfasst. Dies verhindert Informationsverlust beim Schichtwechsel im Stab.

Das manuelle Einholen von Zwischenständen entfällt. Fireboard fordert Informationen im Hintergrund von den teilnehmenden Portal-Konten an, sodass sich die Stabsmitglieder auf die strategische Analyse konzentrieren können.

Jede Kommunikationsmaßnahme, jede Lageänderung und der gesamte Dispositionsverlauf wird automatisch zeitgestempelt und rechtssicher archiviert.

Rechtssichere Gesamt-Dokumentation: Mit dem Schließen der interkommunalen Lage führt Fireboard alle Datenströme, Einsatztagebücher und Auftragslisten der beteiligten Führungsstellen automatisch in einem lückenlosen Gesamtprotokoll zusammen.

Einsatz-Archivierung ohne Medienbruch: Alle Einsatzdaten, Lagekarten-Historien und Kommunikationsprotokolle werden rechtssicher archiviert und stehen für behördliche Berichte oder Gutachten jederzeit auf Knopfdruck zur Verfügung.

Entlastung bei der Abrechnung durch nahtlose Übergabe der Einsatzdaten an Verwaltungsysteme: Aggregierte Übersichten zu gebundenen Einsatzkräften und -mitteln stehen sofort digital bereit. Die Nachbereitung und die Kostenabrechnung mit den Kommunen wird deutlich beschleunigt.

Datenbasierte Manöverkritik: Der zeitliche Verlauf der Alarmeingänge, Dispositionen und Rückmeldungen lässt sich im Stab sekundengenau rekonstruieren. Das liefert wertvolle Erkenntnisse für die Optimierung zukünftiger Einsatzpläne.

Häufige Fragen zur Stabsarbeit (SAE) in Sonderlagen.

Ja. Fireboard adressiert beide Stabs-Ebenen – institutionalisierte Stäbe auf Landkreis-Ebene (z. B. Krisenstab, KatS-Stab, Verwaltungsstab, FüGK) als landesgesetzliche Pflichtaufgabe sowie SAE-Strukturen in Gemeinden unterhalb der Katastrophenschwelle. Der Stab entscheidet über die Ausweitung interkommunaler Zusammenarbeit und bindet beteiligte Stellen über die Lagedarstellung IKL ein; die operativen Führungsstellen (ELW2, ELW1, FEZ) unterstützen diese Entscheidung mit ihrem Lagebild.

Bürgermeister, Landrat oder Vertreter andere Gemeindegremien erhalten rollenbasierten Browser-Zugang zur Lagedarstellung – ganz ohne Fireboard Suite-Arbeitsplatz und ohne die zeitraubenden Telefonkonferenzen. Sie sehen die Live-Übersicht aller laufenden Einsätze und Einsatzabschnitte, sowie Stabs-relevante Aggregationen. Bei interkommunalen Lagen erweitert die Lagedarstellung IKL das Lagebild auf alle eingebundenen Führungsstellen – inklusive Tracking der Einsatzbereitschaft.

Nein, genau das Gegenteil ist der Fall. Da die Datenaktualisierung, Statusmeldungen und Einsatzdetails zyklisch im Hintergrund direkt über das Fireboard Portal synchronisiert werden, wird der operative Funkkanal massiv entlastet. Der Funk bleibt frei für die dringende, direkte Befehlsausgabe an den Einsatzstellen.

Ja. Über die Auftragsdisposition an Gegenstellen im Fireboard Portal können strategische Einsätze und Befehle medienbruchfrei direkt an die angeschlossenen Fireboard Suite-Arbeitsplätze der kommunalen Führungsstellen übertragen werden. Der Stab sieht im System sofort, wenn eine Gegenstelle den Auftrag übernimmt und abarbeitet.

Ja – Stabsübungen werden in der Fireboard Suite abgebildet wie reale Lagen. Übungsdaten können im Einsatzarchiv abgelegt werden und sind später auswertbar. Vorbereitete Geschäftsordnungen, Sachgebietspläne und Telefonlisten in der Einsatzbibliothek bilden die Grundlage für wiederkehrende Übungen – die Lagebilder vergangener Realeinsätze und Übungen sind als Vorlage verfügbar. Aufsichtsbehörden erhalten dokumentierte Übungsnachweise.

Über Lagedarstellung IKL im Landkreis-Portal. Sobald der Stab eine interkommunale Lage erstellt, wird eine vordefinierte Organisationsstruktur via Push-Service aktiv eingeladen. Offene Alarmeingänge aus den Kommunen laufen direkt im Landkreis-Konto auf – auch ohne gestarteten lokalen Suite-Arbeitsplatz. Das Livetracking zeigt dem Stab sofort, welche Gegenstellen bereits aktiv arbeiten.

Durch die Dashboards und Aggregationsfunktionen von Lagedarstellung PLUS und die Auftragsübersicht des Moduls Ausnahmezustand. Fireboard führt die Einsatzdaten aus den verschiedenen Führungseinheiten automatisch zusammen. Der Stab sieht in der aggregierten Lagekarte alle Einsätze im Kreisgebiet und kann übergeordnete Kennzahlen in Echtzeit ablesen.

Jede Aktion, jede Statusänderung und jeder Funk- oder Textbeleg wird im integrierten Einsatztagebuch automatisch zeitgestempelt und manipulationssicher mitgeschrieben. Der andauernde Wissensverlust durch häufig wechselnde Einsatzleitungen bei langandauernden Lagen entfällt. Nach Abschluss der Lage führt das System die Protokolle aller beteiligten Konten zu einer lückenlosen Gesamtdokumentation zusammen. Das erleichtert die Manöverkritik und die spätere Kostenabrechnung erheblich.

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