Einsatzbibliothek: einsatzrelevante Objektinformationen zentral verwalten.
Einsatzinformationen zentral pflegen und dezentral nutzen – auf allen Endgeräten aktuell verfügbar – auch im offline Betrieb.

Einsätze vorbereiten
Objektpläne, Hydranten, Risikoanlagen und Ansprechpartner zentral im Fireboard Portal pflegen — strukturiert in Ordnern, Markern (POIs) und Informations-einträgen (DOIs). Die Pflege folgt der Organisationslogik der Wehr, nicht der Software.
Einsätze führen
Inhalte stehen auf dem Einsatztablet und im ELW-Arbeitsplatz auch offline bereit. Die Adresssuche, der Sprung zum Marker und die Übergabe in die Lagekarte verkürzen den Weg vom Wissen zur taktischen Entscheidung.
Objektinformationen teilen
Ordner für Nachbarwehren, Fachberater oder den Kreis öffentlich oder privat freigeben — mit lesendem oder kollaborativem Zugriff. Wissen wächst über Kommunalgrenzen hinweg, ohne Medienbrüche.
Eine einheitliche Wissensbasis.
Daten zentral pflegen
Einsatzwissen wird einmal im Fireboard Portal gepflegt — und nicht mehr in Einzeldateien auf Tablets, Notebooks und Aktenordnern. Wehrleitungen, Verantwortliche im Gerätehaus und IT-Beauftragte auf Kreisebene arbeiten auf derselben Datenbasis.
Offline arbeitsfähig
Nach der Synchronisation stehen alle Inhalte auch ohne Mobilfunkverbindung bereit — auf jedem Suite-Arbeitsplatz und auf der Mobile App. Funkloch und Netzausfall verlieren ihre operative Bedeutung am Einsatzort.
Georeferenzierte Inhalte
Marker erscheinen mit dem definierten Symbol direkt auf der Einsatzkarte. Die Lagebeurteilung beginnt mit dem Blick auf die Karte — nicht mit der Suche im Aktenschrank.
Berechtigungen steuern
Sichtbarkeiten und Bearbeitungsrechte werden auf Ordnerebene differenziert vergeben. Sensible Inhalte bleiben geschützt; gleichzeitig erhält jeder Arbeitsplatz genau die Daten, die für seinen Verantwortungsbereich erforderlich sind.
Synchron bleiben
Die zyklische Synchronisation zwischen Portal, Suite und Mobile sichert, dass Tablet, ELW-Arbeitsplatz und FEZ denselben Stand sehen. Lokale Datenhaltung erfolgt passwortgeschützt bzw. AES-verschlüsselt.
Interkommunal teilen
Ordner lassen sich öffentlich oder für Organisationen mit eigenem Konto freigeben – mit lesendem oder kollaborativem Zugriff. Der Kreis pflegt mit, Nachbarwehren ergänzen, der Datenstand bleibt einheitlich.
Einsatzrelevante Informationen – jederzeit auffindbar.
Objektpläne im Aktenschrank, Hydrantenkarten als veraltete PDF auf einem Notebook, Telefonlisten in fünf Versionen auf fünf Tablets — die Fragmentierung kostet im Einsatz Zeit, die niemand hat.
Der hierarchische Strukturbaum der Einsatzbibliothek bündelt georeferenzierte Marker, nicht georeferenzierte Informationseinträge und alle dazugehörigen Anhänge an einem Ort.
Die Pflege folgt der Organisationslogik der Wehr – Ordner werden so verschachtelt, wie es im Gerätehaus auch gedacht wird.
Die Such- und Filterfunktion findet Einträge während der Eingabe, ein Doppelklick springt zum Marker im Strukturbaum oder direkt zur Position auf der Straßenkarte.


Auf Objektinformationen zugreifen – auch ohne Netzverbindung.
Im Schadensgebiet ohne Mobilfunkversorgung wird der Plan, „nochmal kurz online die Hydrantenkarte zu öffnen“, zum Risiko.
Die Einsatzbibliothek synchronisiert ihre Inhalte zyklisch vom Fireboard Portal auf jeden angebundenen Suite-Arbeitsplatz und auf die Fireboard Mobile App – vollständig, mit allen Anhängen.
Was einmal synchronisiert ist, steht offline so zur Ver-fügung wie online: identischer Stand auf dem Tablet im Fahrzeug, am ELW-Arbeitsplatz und in der Funkzentrale. Der Synchronisationsstatus wird in der App ausgewiesen, sobald ein Endgerät aus dem Tritt gerät.
WMS-Services einbinden als Lagegrundlage.
Hochwassergefahrenkarten, Bebauungspläne der Kommune, Forstkarten – viele dieser Daten liegen amtlich verifiziert vor, sind aber für die Einsatzleitung im Moment der Lage nicht greifbar.
Die Einsatzbibliothek PLUS bindet beliebig viele Web Map Services (WMS) als zusätzliche Kartenlayer über das Fireboard Portal ein, ohne dass eigene GIS-Server betrieben werden müssen.
Ergänzend stellt die native Schnittstelle zu wasserkarte.info verifizierte Hydranten- und Wasserentnahmestellen automatisiert als POIs in der Einsatzkarte und in der Lagekarte bereit, inklusive Detaildaten zur Entnah-meleistung. Aus einer Bibliothek wird so eine Lageplanungsumgebung auf Behördenniveau.


Granulares Berechtigungskonzept: sensible Daten bleiben geschützt, Freigaben sind steuerbar.
Eine Datenbasis für viele Beteiligte funktioniert nur, wenn das Berechtigungskonzept feingranular ist. Die Einsatzbibliothek steuert Sichtbarkeit und Bearbei-tungsrechte auf Ordnerebene – sensible Inhalte wie Objektkarten von KRITIS-Anlagen werden nur autorisierten Nutzergruppen oder definierten Suite-Arbeitsplätzen ausgespielt.
Gleichzeitig lassen sich einzelne Ordner gezielt für Externe freigeben: öffentlich für Fachberater oder Partner ohne eigenes Portal-Konto, privat für Nachbarwehren mit eigenem Konto.
Bearbeitungs- und Schreibrechte werden je Freigabe gesondert gesetzt, vom rein lesenden Zugriff bis zur kollaborativen Pflege durch mehrere Organisationen. Daten werden geteilt, ohne dass Kontrolle verloren geht.
Einsatzvorbereitung ohne Medienbruch.
In klassischen Abläufen endet die Einsatzvorbereitung am Aktenordner und die Einsatzführung beginnt mit einem leeren Lageblatt – die Brücke dazwischen ist Handarbeit unter Stress.
Die Einsatzbibliothek übergibt alle aktiven oder temporär gültigen Marker (z.B. vorrübergehende Straßensperren) und georeferenzierten Aufträgen direkt als neue Lage-kartenansicht in das Modul Lagekarte.
Bilddateien aus der Bibliothek – Gebäudepläne, Brandschutzpläne, Anfahrtsskizzen – werden wahlweise georeferenziert mit Referenzmarker oder als nicht georeferenzierte Bildkopie in die Lagekarte übernommen.
Die Lagebesprechung beginnt mit einem Bild, das alle Vorinformationen schon enthält, statt erst gemalt zu werden.


Aus Bibliotheksinhalt wird die taktische Skizze.
In der dynamischen Lage genügen vorhandene Marker oft nicht – Einsatzabschnitte müssen abgegrenzt, Gefahrenbereiche umrandet, Fluchtwege skizziert werden.
In der Einsatzbibliothek PLUS lassen sich Linien, Flächen und weitere Zeichenelemente direkt in der Straßenkarte erfassen, indem Linienpunkte per Mausklick gesetzt werden.
Die Zeichenelemente werden Teil der Einsatzbibliothek, sind also versionierbar, freigebbar und stehen über die Synchronisation auf Suite und Mobile zur Verfügung.
Was vorbereitet wurde, kann im Einsatz weitergeführt werden, ohne dass das Werkzeug gewechselt werden muss – vom statischen Risikoobjekt zur dynamischen Lageskizze.
Einsatzbibliothek LITE |
Einsatzbibliothek PLUS |
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Strukturbaum mit POIs, DOIs und Anhängen |
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Geo-Darstellung mit Kartenstilen, Adress- und Koordinatensuche |
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Synchronisation und Offline-Verfügbarkeit |
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Granulare Berechtigungen mit öffentlicher und privater Ordnerfreigabe |
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Import und Export von Markern |
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Übergabe in die Lagekarte |
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Beliebige Web Map Services (WMS) als Kartenquelle |
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Schnittstelle zu wasserkarte.info |
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Zeitgesteuerte Marker |
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Freihandzeichnen in der Karten |
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Eigene Symbole hochladen und nutzen |
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RichText-Formatierung |
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500 MB zusätzlicher Portal-Speicher |
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Darstellung in der Portal-Lagedarstellung |
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Exklusiv für Wartungskunden Für Kunden ohne Wartungsvertrag |
Cloud-Anhänge in der Einsatzbibliothek
Die eigene Einsatzplanung ohne Zusatzaufwand immer auf dem neuesten Stand halten.
Durch die direkte Anbindung des eigenen Cloud-Speichers an Fireboard entfällt die doppelte Datenpflege komplett. Sie binden einzelne Dokumente oder ganze Ordner einfach via WebDAV-Protokoll direkt in die Objekte Ihrer Einsatzbibliothek ein – kompatibel auch mit selbst gehosteten Systemen wie Nextcloud oder ownCloud. Dabei behalten Sie die volle Datenhoheit: Sie entscheiden flexibel für jede Datei, ob sie automatisch auf die Fireboard-Endgeräte synchronisiert wird.


Speichererweiterung für die Einsatzbibliothek
1 GB Speicherkapazität zur Erweiterung der Datenbasis in der Einsatzbibliothek.
Der Speicherplatz für zusätzliche Anhänge kann modular hinzugedacht werden und ermöglicht die verschlüsselte Datenablage.

