Sanitätsdienst: von der Planung bis zum Abschlussbericht ohne Systemwechsel.

Sanitätsdienst-Leitungen planen Personal, Material und Standorte vor und arbeiten am Veranstaltungstag mit denselben Daten weiter — ohne Systemwechsel, ohne Doppelerfassung.

Ein Sanitätsdienst bei Großveranstaltungen entsteht Wochen vor dem ersten Patienten: UHS-Standorte, Behandlungskapazitäten, Abschnitte und Kräftezuordnung müssen belastbar geplant werden. Auf Papier lässt sich die Planung weder effizient erproben noch kurzfristig anpassen. Die Abstimmung mit Behörden und beteiligten Organisationen bleibt aufwendig. Und das Erfahrungswissen vergangener Veranstaltungen steckt in Köpfen und Ordnern statt in auswertbaren Daten.

Fireboard bildet den gesamten Prozess der Vorbereitung von Sanitätsdiensten in der gleichen Plattform ab, in der auch die Durchführung dokumentiert wird. Unfallhilfsstellen werden mit Bereichen, Ausstattung und Behandlungsplätzen digital vorgeplant, Abschnitte, Kräfte und Geländepläne als Einsatzvorlage hinterlegt – am Veranstaltungstag steht die Struktur ab Einsatzbeginn bereit. Planänderungen synchronisieren sich auf alle Arbeitsplätze. Beteiligte Organisationen, Veranstalter und Behörden greifen auf dasselbe Lagebild zu. Und das Einsatzarchiv macht jede durchgeführte Veranstaltung zur Planungsgrundlage für die nächste.

vorteile

Digital geplant. Vernetzt geführt.

BAUSTEINE DER LÖSUNG

Werkzeuge für eine strukturierte Absicherung von Großveranstaltungen.

Einsatzabschnitte präzise planen, Kräfte effizient verwalten und Kapazitäten in Echtzeit steuern.

Neue Einsatzvorlagen lassen sich bereits mit dem kostenfreien Grundsystem der Fireboard Suite erstellen und verwalten.

Einmal lokal vorbereitet, lassen sich die Vorlagen exportieren und auf alle Fireboard Suite-Arbeitsplätze verteilen. Alternative Exportformate sind JSON, XML oder IEF.

Zur Vorbereitung der Ordnung des Raumes und der Kräfte lässt sich das Einsatzgebiet, z.B. das Veranstaltungsgelände, über die Einsatzabschnittsverwaltung in Einsatzabschnitte aufteilen, vordefinierte Einsatzmittel und die Standorte der Unfallhilfsstellen lassen sich den Einsatzabschnitten zuordnen.

Über den Fireboard Startassistenten oder das Menü rufen Sie später die vordefinierten Einsatzvorlagen auf – mit einem Klick einsatzbereit.

Mobile Einsatzbearbeitung - Einsatzdokumentation | Einsatzkarte

Die Einsatzbibliothek ist die zentrale Informationsquelle für georeferenzierte Marker z.B. Feuerwehr- und Geländepläne, Objektinformationen, Straßen- und Telefonverzeichnisse u.v.m.

Während des laufenden Einsatzes stehen die vorbereiteten und über den Strukturbaum kategorisierten Inhalte der Einsatzbibliothek allen Einsatzmitteln, stationären und mobilen Arbeitsplätzen zur Verfügung.

Updates der Inhalte werden automatisch über das Fireboard Portal auf die angebundenen Fireboard Suite– und Fireboard Mobile App-Arbeitsplätze synchronisiert.

Die Inhalte werden zentral vorgehalten, können aber dezentral, d.h. auch über die Fireboard Portal-Konten eingebundener Organisationen gepflegt und selektiv freigegeben werden. Alle arbeiten auf der Basis aktuelle Daten, der redundante Pflegeaufwand entfällt, trotzdem behalten alle beitragenden Organisationen die Hoheit über ihre Daten.

Fireboard Suite - Grundsystem | Erweiterung Statusverarbeitung LITE und Statusverarbeitung PLUS

Alle Einheiten, die am Einsatz arbeiten, teilen eine gemeinsame, georeferenzierte Lagekarte.

Auf der Lagekarte, der Kartenansicht der Einsatzbibliothek und der Lagedarstellung werden im Einsatz die vorbereiteten Einsatzabschnitte, georeferenzierte Geländepläne, Fluchtkorridore und UHS-Standorte dargestellt.

Über das Fireboard Portal lassen sich beliebige WMS Karten-Layer vordefinieren, um das Einsatzgebiet mit zusätzlichen Informationen anzureichern.

Mobile Streifen und Rettungsmittel werden im Einsatzverlauf über Statusmeldungen und GPS-Positionsangaben präzise verortet, um Wegezeiten zu minimieren und Kräfte optimal zu steuern.

Über die Arbeitsplatzkonfiguration des Fireboard Portals lassen sich Einsatzmittel, Einsatzkräfte, Straßenverzeichnisse, Einsatzstichwörter, taktische Zeichen und Kommunikationsstrukturen vorab definieren. Sie stehen Im Einsatz als Auswahlwerte zur Verfügung und sparen wertvolle Zeit.

Ergänzende Angaben lassen sich jederzeit im Einsatzverlauf manuell erfassen, wenn sich die Lage dynamisch verändert.

Über das Modul Sanitätsdienst können die erforderlichen Unfallhilfsstellen erstellt und den geplanten Einsatzabschnitten zugeordnet werden.

Die Unfallhilfsstelle lässt sich vorab strukturell in Bereiche untergliedern, für welche die jeweils verfügbaren Kapazitäten, z.B. Betten oder Gerätschaften geplant werden können.

Im Einsatzverlauf wird die aktuelle Auslastung und Aufnahmekapazität der einzelnen Unfallhilfsstellen abgebildet. Verantwortliche Führungsstellen erkennen Engpässe frühzeitig und können Patientenströme oder Sanitätskräfte flexibel verschieben.

Die Portal-Erweiterung Lagedarstellung aggregiert das Einsatzgeschehen der berichtenden Fireboard Arbeitsplätze zu einem gemeinsamen Gesamtlagebild.

Browserbasiert lässt sich über das Fireboard Portal das Einsatzgeschehen live verfolgen, ohne einen eigenen Fireboard Arbeitsplatz zu benötigen.

Die Planung der eingehenden Berichtsquellen, d.h. Arbeitsplätze innerhalb des gleichen oder auch anderer Fireboard Portal-Konten, die in das konsolidierte Lagebild einbezogen werden sollen, erfolgt vorab und wird über das Fireboard Portal eingerichtet.

Häufige Fragen zur Organisation und Planung eines Sanitätsdienstes.

Über Fireboard lassen sich Einsatzabschnitte, Unfallhilfsstellen sowie Kräfte- und Einsatzmittelkonzepte bereits im Vorfeld als Schablonen anlegen. Am Einsatztag werden diese vorgeplanten Strukturen per Knopfdruck geladen und sofort aktiviert, was den manuellen Erfassungsaufwand vor Ort auf ein Minimum reduziert.

Tritt während einer Veranstaltung eine MANV-Lage ein, skaliert Fireboard nahtlos mit. Das Modul Sanitätsdienst trägt mit Patientenaufnahme und Sichtungskategorien die wachsende Patientenzahl. Bei Eskalation auf Führungsebene D übernimmt der KatS-Stab die strategische Entscheidung – über Ressourcen-Anforderung, Verlegungssteuerung in andere Krankenhäuser und Verstärkungsbedarf. Die Sanitätsdienst-Einsatzleitung führt operativ.

Das Patiententagebuch protokolliert automatisch alle patientenrelevanten Änderungen: Patienten-ID, Erstindikation, Erfassungs-, Behandlungs- und Entlassungsdatum, Sichtungsergebnis, Sanitätsstation, Statusänderung, Behandlung, Entlassungsweg sowie Zuordnungen zu Ereignissen, Rettungsmitteln oder Krankenhäusern. Es entsteht eine vollständige Verlaufsdokumentation je Patient – ohne manuell erstellte Notizen. 

Die integrierte Portalsynchronisation gleicht alle Datenänderungen und Freigaben der Einsatzbibliothek und der weiteren Module in Echtzeit zwischen den beteiligten Fireboard Suite- und Fireboard Mobile App-Arbeitsplätzen ab. Jede Eintragung im Einsatztagebuch und jede Änderung des Belegungsstatus wird ohne Zeitverzug organisationsübergreifend auf allen Arbeitsplätzen gespiegelt.

Ja. Über die georeferenzierte Lagekarte können vorbereitete Geländepläne, temporäre Absperrungen und Fluchtwege direkt als digitale Overlays hinterlegt werden. Das ermöglicht die präzise Verortung von Unfallhilfsstellen, mobilen Streifen und Rettungsmitteln direkt im spezifischen Veranstaltungskontext.

Die UHS-Infrastruktur- und Kapazitätsplanung bildet die aktuelle Belegung und die maximalen Aufnahmekapazitäten der einzelnen Sanitätsstationen fortlaufend ab. Drohende Engpässe werden in Fireboard über die Lagedarstellung frühzeitig sichtbar, sodass die Einsatzleitung Patientenströme oder Sanitätskräfte flexibel und vorausschauend verschieben kann.

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