Auftragsdisposition an mobile Endgeräte.
Vom Disponenten-Arbeitsplatz zum Tablet mit einem Click. Aufträge mobil disponieren als Einsatzauftrag, Erkundung oder Nachforderung.

Aufträge disponieren
Aus der Auftragsverwaltung des Moduls Ausnahmezustand wird der Auftrag direkt auf das Einsatztablet übergeben — als Einsatzauftrag, Erkundungsauftrag oder Nachforderung. Stichwort, Adresse, Priorität und Lage kommen schriftlich beim Fahrzeug an.
Eigenfeststellungen erfassen
Die Einheit vor Ort erfasst Aufträge selbst — etwa nach Eigenfeststellung auf der Anfahrt — und sendet sie an das Protal. Sie erscheinen gekennzeichnet im Auftragseingang, mit Priorität und Lagebeurteilung.
Rückläufe steuern
Bearbeitete Aufträge kehren in die Suite zurück — mit klarem Status und Entscheidungsdialog für Neu-Disposition oder Abschluss. Bleibt eine Reaktion 30 Minuten aus, holt das System den Auftrag automatisch zurück.
Einfachere Steuerung in der nächsten Flächenlage.
Aus Funkspruch wird Datensatz
Stichwort, Adresse, Priorität und Lage kommen digital am Tablet an — keine handgeschriebenen Notizen, keine missverstandenen Adressen unter Funkstress.
Klare Auftragskategorien
Einsatzauftrag, Erkundung oder Nachforderung — die Wahl steuert, welche Felder mobil bearbeitet werden. Die Rollenverteilung zwischen Disposition und Einheit vor Ort bleibt eindeutig.
Eigenfeststellung ohne Medienbruch
Erfasst die Einheit vor Ort einen Auftrag selbst, landet er gekennzeichnet im Auftragseingang der Suite — mit Priorität, Lagebeurteilung und allen Geokoordinaten.
30-Minuten-Sicherheitsnetz
Bleibt ein Auftrag am Tablet 30 Minuten unbearbeitet, kehrt er automatisch in die Suite zurück und wird markiert. Kein Auftrag verschwindet still in der Ablage.
Gemischte Flotten bleiben führbar
Fahrzeuge ohne mobile Endgeräte werden per Funk im selben Dialog disponiert. Kein Sonderprozess, keine zweite Werkzeugkette für ältere Bestände.
Lückenloser Dispositionsverlauf
Erstellung, Übermittlung, Empfang, Lesen, Übernahme und Abschluss werden je Auftrag protokolliert — beweissicher für Nachbesprechung und Abrechnung.
Übergabe entlang der gewohnten Auftragslogik.
Die Disposition ändert sich nicht — Aufträge werden auf dem Reiter „Eingesetzte Kräfte“ oder in der Ein-satzmittelübersicht wie gewohnt einem Fahrzeug zugewiesen.
Neu ist das Übergabe-Symbol: ein Klick öffnet den Übergabedialog mit dem hinterlegten mobilen Gerät und der Auswahl zwischen Einsatzauftrag, Erkundung und Nachforderung.
Aus zwei Disziplinen — klassische Funkübergabe und mobile Datendisposition — wird ein einziger Vorgang. Wer das Modul Ausnahmezustand schon nutzt, kommt ohne Schulungsaufwand zurecht.


Drei Auftragsarten — drei klare Rollenverteilungen.
Einsatzauftrag, Erkundung, Nachforderung — die Wahl bestimmt, welche Felder mobil bearbeitet werden und welche in der Suite gesperrt sind.
Bei einer Erkundung schreibt die Einheit vor Ort, die Suite liest mit. Bei einem Einsatzauftrag geht der Auftrag in die Verantwortung der Einheit über, bei einer Nachforderung wird gezielt Material angefordert.
Doppelbearbeitung zwischen Suite und App ist technisch ausgeschlossen — keine widersprüchlichen Stände, keine späteren Synchronisationsprobleme.
Eigenfeststellungen ohne Funkumweg.
Die Einheit auf der Anfahrt oder am Schadensort sieht eine zweite Lage neben dem ursprünglichen Auftrag.
Statt diese per Funk zurückzumelden — und an der Suite händisch erfassen zu lassen — erfasst sie den neuen Auftrag direkt in der Mobile App: Stichwort, Anschrift, Lage, Priorität.
Der Auftrag erscheint im Auftragseingang der Suite mit Eigenfeststellungs-Symbol und ist sofort dispositionsfähig. Aus drei Schritten wird einer.


Automatische Rückholung nach 30 Minuten.
Ein abgelegtes Tablet, eine Einheit ohne Empfang, ein Empfänger ohne Reaktion — das passiert in der Lage.
Wenn auf einem übergebenen Auftrag innerhalb von 30 Minuten keine Aktion erfolgt, kehrt der Auftrag automatisch in die Suite zurück und wird mit einem roten Aus-rufezeichen gekennzeichnet.
Die Disposition erhält ein klares Eskalations-Signal: neu zuweisen oder per Funk klären. Kein Auftrag verschwindet stumm in der Lage.
Lückenloser Dispositionsverlauf für jeden Auftrag.
Jeder mobile Auftrag erhält einen eigenen Reiter mit chronologischer Protokollierung aller Bewegungen.
Auch das Lesen ohne Übernahme oder das Ablehnen wird festgehalten.
Nach dem Einsatz ist nachvollziehbar, wann welcher Auftrag wen erreicht hat – Grundlage für Nachbesprechung, Abrechnung und juristische Aufarbeitung.


