Auftragsdisposition an mobile Endgeräte.

Vom Disponenten-Arbeitsplatz zum Tablet mit einem Click. Aufträge mobil disponieren als Einsatzauftrag, Erkundung oder Nachforderung.

Fireboard - Flächenlagen erfolgreich meistern | Auftragsdisposition an mobile Endgeräte

Komplexe Flächenlagen stellen kommunale Einsatzzentralen vor enorme Herausforderungen. Zahlreiche Einsatzstellen und -Aufträge müssen gleichzeitig im Blick behalten, hohe Dynamik und immenser Funk-Kommunikationsaufwand bewältigt, Einsatzmittel koordiniert, und alles rechtssicher dokumentiert werden. Alle Lagemeldungen sollen in Echtzeit zu einem aktuellen Gesamtlagebild konsolidiert werden. Stress pur – der selbst erfahrene Einsatzleitungen an ihre Grenzen bringt.

Die Auftragsdisposition an mobile Endgeräte ist eine moderne Lösung, die den Koordinations-, Kommunikations- und Dokumentationsaufwand reduziert und die Einsatzzentrale messbar entlastet. Einsatzaufträge werden schon bei der Anfahrt auf das Einsatztablet im Fahrzeug übertragen. Aufträge werden schriftlich übergeben, Eigenfeststellungen vor Ort kehren strukturiert zurück — und der Dispositionsverlauf wird lückenlos protokolliert. Aus Funkbetrieb wird Datenfluss.

Drei Führungsaufgaben. Eine Plattform. Fireboard.

vorteile

Einfachere Steuerung in der nächsten Flächenlage.

Funktionen der Auftragsdisposition an mobile Endgeräte.

Übergabe entlang der gewohnten Auftragslogik.

Die Disposition ändert sich nicht — Aufträge werden auf dem Reiter „Eingesetzte Kräfte“ oder in der Ein-satzmittelübersicht wie gewohnt einem Fahrzeug zugewiesen.

Neu ist das Übergabe-Symbol: ein Klick öffnet den Übergabedialog mit dem hinterlegten mobilen Gerät und der Auswahl zwischen Einsatzauftrag, Erkundung und Nachforderung.

Aus zwei Disziplinen — klassische Funkübergabe und mobile Datendisposition — wird ein einziger Vorgang. Wer das Modul Ausnahmezustand schon nutzt, kommt ohne Schulungsaufwand zurecht.

Drei Auftragsarten — drei klare Rollenverteilungen.

Einsatzauftrag, Erkundung, Nachforderung — die Wahl bestimmt, welche Felder mobil bearbeitet werden und welche in der Suite gesperrt sind.

Bei einer Erkundung schreibt die Einheit vor Ort, die Suite liest mit. Bei einem Einsatzauftrag geht der Auftrag in die Verantwortung der Einheit über, bei einer Nachforderung wird gezielt Material angefordert.

Doppelbearbeitung zwischen Suite und App ist technisch ausgeschlossen — keine widersprüchlichen Stände, keine späteren Synchronisationsprobleme.

Eigenfeststellungen ohne Funkumweg.

Die Einheit auf der Anfahrt oder am Schadensort sieht eine zweite Lage neben dem ursprünglichen Auftrag.

Statt diese per Funk zurückzumelden — und an der Suite händisch erfassen zu lassen — erfasst sie den neuen Auftrag direkt in der Mobile App: Stichwort, Anschrift, Lage, Priorität.

Der Auftrag erscheint im Auftragseingang der Suite mit Eigenfeststellungs-Symbol und ist sofort dispositionsfähig. Aus drei Schritten wird einer.

Automatische Rückholung nach 30 Minuten.

Ein abgelegtes Tablet, eine Einheit ohne Empfang, ein Empfänger ohne Reaktion — das passiert in der Lage.
Wenn auf einem übergebenen Auftrag innerhalb von 30 Minuten keine Aktion erfolgt, kehrt der Auftrag automatisch in die Suite zurück und wird mit einem roten Aus-rufezeichen gekennzeichnet.

Die Disposition erhält ein klares Eskalations-Signal: neu zuweisen oder per Funk klären. Kein Auftrag verschwindet stumm in der Lage.

Lückenloser Dispositionsverlauf für jeden Auftrag.

Jeder mobile Auftrag erhält einen eigenen Reiter mit chronologischer Protokollierung aller Bewegungen.
Auch das Lesen ohne Übernahme oder das Ablehnen wird festgehalten.

Nach dem Einsatz ist nachvollziehbar, wann welcher Auftrag wen erreicht hat – Grundlage für Nachbesprechung, Abrechnung und juristische Aufarbeitung.

  • « Früher war jeder Flächenlagen-Einsatz ein Koordinationsmarathon: viel Funkverkehr, verstreute Informationen und jede Menge Dokumentationsaufwand in der Zentrale. Mit der mobilen Auftragsdisposition haben wir klare Abläufe, weniger Funkbelastung und jederzeit ein sauberes Gesamtlagebild. Eine echte Entlastung für unsere Einsatzzentrale. »
    Kerstin Altenheuser,
    Stellv. Einheitsleiterin, Feuerwehr Ennigerloh

Häufige Fragen zur Auftragsdisposition an mobile Endgeräte.

Erforderlich sind eine aktive Lizenz für das Fireboard Grundsystem, das Modul Ausnahmezustand sowie die im Portal-Konto aktivierte Erweiterung Auftragsdisposition an mobile Endgeräte. Auf jedem disponierten Fahrzeug muss die Fireboard Mobile App installiert sein. Die Berechtigung wird je Suite-Arbeitsplatz und je mobilem Endgerät gesetzt — die Endgerät-Berechtigung ist kontingentabhängig.

Der Einsatzauftrag geht in die Verantwortung der Einheit vor Ort über — die Bearbeitung erfolgt mobil, in der Suite werden die entsprechenden Felder gesperrt. Bei der Erkundung schreibt die Einheit ihre Beobachtungen in die App, die Suite liest mit. Die Nachforderung dient gezielt der Anforderung weiterer Mittel. Die Auftragsart wird im Übergabedialog gewählt und steuert anschließend Bearbeitungs- und Sperrlogik.

Erfolgt innerhalb von 30 Minuten keine Aktion am mobilen Gerät, kehrt der Auftrag automatisch in die Suite zurück und wird mit einem roten Ausrufezeichen gekennzeichnet. Die Disposition kann ihn dann neu zuweisen oder per Funk klären — kein Auftrag verschwindet unbemerkt in der Lage.

Ja. Über das Rückhol-Symbol in der Aktionsspalte lässt sich ein übergebener Auftrag jederzeit zurückrufen — etwa wenn versehentlich das falsche Gerät disponiert wurde. Die Aktion ist Bestandteil des Dispositionsverlaufs.

Aufträge, die in der Mobile App erfasst und an die Suite gesendet werden, erscheinen im Auftragseingang mit einem mobilen-Endgerät-Symbol und sind als Eigenfeststellung erkennbar. Über den Reiter Auftragsübernahme werden sie in die reguläre Bearbeitung übernommen — mit Zuweisung der nächstfreien lokalen Auftragsnummer.

Ja, mit der zubuchbaren Erweiterung Auftragsdisposition an Gegenstellen. Damit kann eine mobile Eigenfeststellung nicht nur in die eigene Suite, sondern direkt portalübergreifend an eine andere Führungseinheit übergeben werden – ohne Zwischenstation.

Erstellung mobil, Übermittlung an das Gerät, Empfang, Lesen, Übernahme oder Ablehnung, erste Bearbeitung und Abschluss. Auch automatische Rückholungen nach 30 Minuten werden vermerkt. Die Protokollierung erfolgt je Auftrag und ist Grundlage der beweissicheren Dokumentation.

Eine Teststellung kann über unser Kundenbetreuer-Team vereinbart werden. Empfohlen wird ein Testlauf an einem realistischen Flächenlagen-Szenario, das die Disposition zwischen ELW und Einsatzmitteln im Feld abbildet.

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