Einsatzleitung im ELW2: ein konsolidiertes Lagebild über alle Verbände.
Bei Lagen mit mehreren Einsatzabschnitten führt der ELW2 die Lagebilder mehrerer ELW zusammen – vernetzt mit Nachbarwehren, ELW1 und politischer Führung.

Im ELW 2 arbeitet die Technische Einsatzleitung stabsmäßig: Lage, Einsatz, Logistik und Kommunikation laufen parallel, mehrere Einsatzabschnitte kommen zusammen. Ohne gemeinsame Datenbasis entsteht an jedem Arbeitsplatz ein eigener Wissensstand. Meldungen erreichen die Führung ungeordnet, Anforderungen werden doppelt gestellt, der Funkkanal füllt sich mit Rückfragen.
Fireboard führt diese Aufgaben auf einer Plattform zusammen. Alle Arbeitsplätze im ELW 2 arbeiten in Echtzeit auf demselben Datenstand, jede Meldung erhält einen zuständigen Adressaten und einen sichtbaren Bearbeitungsstand. Die digitale Lagekarte skaliert von der Hausnummer bis zur Schadensfläche, Aufträge gehen direkt an mobile Endgeräte und weitere Führungseinrichtungen. Die Einsatzleitung führt auf einem konsolidierten Gesamtlagebild, statt es aus Rückfragen zusammenzusetzen.
Ein konsolidiertes Gesamtlagebild über alle Teillagen.
Ein Lagebild für alle Sachgebiete
Alle Arbeitsplätze im ELW 2 arbeiten auf demselben Datenstand. Die Lagebesprechung beginnt mit der Bewertung, nicht dem Abgleich.
Führungsstruktur, die mitwächst
Einsatzabschnitte, Unterabschnitte und Bereitstellungsräume in einer durchgängigen Hierarchie. Auch nach der dritten Umgliederung bleiben Zuständigkeiten eindeutig.
Nachrichtenwesen, das der Führungsstruktur folgt
Jede Meldung hat einen zuständigen Adressaten und einen sichtbaren Bearbeitungsstand. Kein Zettelstapel, keine verlorene Rückmeldung.
Der Funkkanal bleibt frei
Statusmeldungen, GPS-Positionen und Auftragsrückmeldungen erreichen die Führung digital. Der Sprechfunk bleibt für das reserviert, was wirklich gesprochen werden muss.
Rechtssicher ohne Zusatzaufwand
Die Dokumentation entsteht während des Einsatzes, nicht danach. Belastbar für Nachbesprechung, Versicherung und behördliche Anfragen.
Anschlussfähig nach oben und unten
Nachgeordnete ELW und Einsatztablets liefern zu, der Stab bindet den ELW 2 per Lagedarstellung ein. Eine Datenbasis über alle Führungsebenen.
Vernetzte Führung aus dem ELW2.
- Führungsstruktur aufbauen
- Lage erfassen
- Nachrichtenwesen organisieren
- Ordnung des Raumes und der Kräfte
- Einsätze führen und steuern
- Lagebild führen und teilen
- Stab, politische Führung und weitere Kommunen einbinden
- Schichtbetrieb, Dokumentation und Einsatzabschluss
Im Mehrplatzbetrieb der Fireboard Suite arbeiten alle Rollen im ELW2 über LAN, WLAN oder VPN in Echtzeit auf demselben Stand — ohne zentralen Server, auch offline. Die IT-Architektur von Fireboard sorgt dafür, dass die Zusammenarbeit gewährleistet bleibt.
Bevor die erste Lagemeldung eingeht, steht die Aufbauorganisation. Vordefinierte Einsatzvorlagen machen wiederkehrende Szenarien — Unwetterlage, Großbrand, Evakuierung — samt Abschnittsgliederung mit einem Klick zum laufenden Einsatz.
Die Einsatz- und Kommunikationsübersicht visualisiert die Einsatzstruktur, d.h. Einsatzabschnitte, zugeordnete Kräfte- und Einsatzmittel, Schadensereignisse sowie zugeordnete Aufträge gruppiert nach
Stichwort und Alarmnachricht als hierarchische Baumstruktur.
Im Modul Kommunikation werden Rollen, Sammelpostfächer und Kommunikationswege der vorab konfiguriert und als Teilnehmerkonfiguration gespeichert. Bei Alarmierung ist die Struktur in Minuten aktiv.
Mit wenigen Klicks ist die Einsatzstruktur in der Lagedarstellung zusammengeführt und steht als konsolidierter Lage für die Einsatzleitung sichtbar.

Die Alarmverarbeitung ermöglicht gleich zu Beginn die einfache Übernahme der Alarmmeldungen als neuen Einsatz. Zeiten, Koordinaten, Meldebild und alarmierte Einsatzmittel können zeitsparend direkt als Einsatzdaten aus der Alarmmeldung der Leitstelle oder alarmführenden Drittsystemen übernommen werden werden – ohne Übertragungsfehler, ohne Doppelerfassungsaufwand.
Georeferenzierte Alarmmeldungen werden direkt auf allen Kartenansichten, d.h. Lagekarte, Straßenkarte der Einsatzbibliothek und Lagedarstellung angezeigt.
Die vorbereitete Einsatzbibliothek stellt einsatzrelevante Informationen bereit. Dazu gehören z.B. georeferenzierte Feuerwehrpläne, Sonderobjekte, Informationen zu Hydranten und Löschwasserversorgung oder über temporäre Marker Straßensperrungen bereit. Sie wird zentral über das Fireboard Portal bereitgestellt und ist auf allen stationären Arbeitsplätzen und mobilen Geräten synchron verfügbar.
Die Inhalte der Einsatzbibliothek können dezentral gepflegt und ordnerweise für andere Organisationen, d.h. über Portal- und Organisationsgrenzen geteilt werden. Die teilende Organisation behält dabei die volle Hoheit über die eigenen Daten. Alle profitieren von aktuellen Daten und sparen die doppelte Pflege.

Meldungen, Anforderungen und Lagemeldungen erreichen den ELW 2 typischer Weise über Funk, Telefon und nachgeordnete Führungseinrichtungen. Das Modul Kommunikation ordnet diese Nachrichten: Jede Meldung erhält Vorrangstufe, Typ und einen zuständigen Adressaten.
Der Bearbeitungsstand aller Meldungen ist für Absender und Einsatzleitung jederzeit nachvollziehbar.
Das Einsatztagebuch führt parallel die chronologische Nachweislinie mit Zeitstempel und Bearbeiter..

Mit Hilfe des Modul Einsatzführung lässt sich der Einsatzraum in weitere Einsatzabschnitte, Unterabschnitte und Bereitstellungsräume unterteilen. Einsatzmittel, Führungskräfte und Kommunikationskanäle lassen sich per Drag & Drop einfach und schnell zuordnen.
(FMS) Funk-Status und GPS-Positionen der Einsatzmittel stehen, ohne langwierige Funkrückfragen, in allen Einsatzprozessen und Kartenansichten zur Verfügung dafür sorgt die Schnittstelle Statusverarbeitung.
Während die Lagekarte eine vollständige, visuelle Darstellung des einzelnen Einsatzes mit taktischen Zeichen, Gefahrenbereichen, Abschnitten, Bereitstellungsräumen und Live-Standorten der Einsatzmittel bietet, konsolidiert die Lagedarstellung die Einsatzdaten aller teilenden Arbeitsplätze – auch über Portal- und Organisationsgrenzen hinweg – zu einem Gesamtbild. Die Einsatzleitung im ELW2 sieht auf diese Weise das konsolierte Bild aller aktuell laufenden Einsätze.

Bei Flächenlagen mit hoher Anzahl parallel laufender Einsätze übernimmt das Modul Ausnahmezustand die strukturierte Auftragsverwaltung. Die einzelnen Einsatzaufträge können nach der Übernahme aus dem Alarmeingang priorisiert, den Einsatzabschnitten per Drag & Drop zugewiesen und an freie Einheiten disponiert werden.
Die Auftragsdisposition an mobile Endgeräte bringt die Einsatzaufträge direkt auf das Tablet des jeweiligen Einsatzmittels, mit Verlaufsprotokoll und automatischer Rückmeldung zum Bearbeitungsstand – ganz ohne Belastung des Funkverkehrs.
Im Verbund mit rückwärtigen Führungsstellen, Nachbarwehren und beteiligten Organisationen ermöglicht die Erweiterung Auftragsdisposition an Gegenstellen auch die Übermittlung und Nachverfolgung von Einsatzaufträgen über die Grenzen des eigenen Portal-Kontos hinweg. Kontinuierliche Updates zum Bearbeitungsstatus sorgen dafür, das nichts verloren geht.

Das Modul Lagekarte skaliert von der Hausnummer bis zur Schadensfläche — mit Kartenschichten, taktischen Zeichen und Zeichenwerkzeugen.
Der Lagekartenfilm macht die chronologische Entwicklung der Lage jederzeit nachvollziehbar. Sämtliche Änderungen der Lagekarte werden dazu mit Zeitstempel dokumentiert.
Ein Einsatz, mehrere ELW und Einsatzabschnitte oder mehrere Einsätze, mehrere Lagen – eine gemeinsame Lagedarstellung in Echtzeit. Die Erweiterung im Fireboard Portal konsolidiert die Teillagen aller vernetzten Fireboard Arbeitsplätze, z.B. der untergeordneten ELW1, oder über mehrere Einsätze und Organisationen hinweg zu einem aussagekräftigen Gesamtlagebild für die Einsatzleitung im ELW2.

Die Lagedarstellung gewährt Verwaltungsstab, FüGK und politischer Führung einen browserbasierten Blick auf das laufende Lagebild — ohne dass ein Fireboard Suite-Arbeitsplatz erforderlich ist, ohne Telefonkonferenz, ohne Funkkette.
Bei interkommunalen, gebietsübergreifenden Lagen entscheidet der Stab über die Ausweitung der Zusammenarbeit. Er initiiert über die Lagedarstellung (IKL) einen übergeordneten Einsatz und lädt portalübergreifend weitere Kommunen zum Teilen der eigenen Lagedaten ein, um einen Gesamtüberblick zu erhalten. Über das Dashboard ist nachvollziehbar, welche der eingeladenen Kommunen ihr Daten teilen.
Im Fall von Flächenlagen ermöglicht die Kombination aus Modul Ausnahmezustand und der Auftragsdisposition an Gegenstellen der Führungsmannschaft im ELW2 einzelne Einsatzaufträge über Portalgrenzen hinweg an Organisationen, z. B. Versorger, Baustoffhöfe oder Führungsstellen anderer Kommunen zu übertragen.

Bei langandauernden Lagen übernimmt die ablösende Führungsgruppe den vollständigen Stand: offene Anforderungen, laufende Aufträge, Tagebuchverlauf und Lagekartenfilm. Kein Neuaufbau des Lagebilds an der Schichtgrenze.
Einsatzberichte entstehen auf Knopfdruck aus dem laufenden Datenstand — für Lageberichte während des Einsatzes und für die Nachbereitung danach.
Abgeschlossene Einsätze können zur Auswertung und Nachbereitung rechtssicher im zentralen Einsatzarchiv des Fireboard Portals abgelegt werden. Das Archiv dient als datenschutzkonforme Grundlage für spätere Manöverkritiken, Taktikanalysen, Versicherungsfälle und den offiziellen Feuerwehrbericht.
Für die Abrechnung können gerichtsfest archivierte Einsatzdaten nahtlos an Verwaltungsysteme übergeben werden. Herstellerspezifische Schnittstellen sorgen dafür, dass die Einsatzdaten und -zeiten verlustfrei und ohne die mühsame und fehleranfällige Doppelerfassung übertragen werden.

Häufige Fragen zur Unterstützung der Einsatzleitung im ELW2.
Die ELW1-Lösung adressiert die taktisch-örtliche Verbandsführung an einer Einsatzstelle. Die ELW2-Lösung adressiert die übergeordnete operativ-taktische Einsatzleitungsebene mit Sicht auf mehrere Einsätze, Einsatzabschnitte oder Lagen – inklusive Sachgebietsarbeit und Anbindung an die Stabsebene. Beide Lösungen vernetzen sich über den Mehrplatzbetrieb der Suite, ergänzt wird im Flächenlagen-Fall die Auftragsdisposition an Gegenstellen, um Einsatzaufträge portalkontenübergreifend disponieren zu können.
Die Lagedarstellung IKL ergänzt die Lagedarstellung PLUS-Funktionen um ein aktives Push-Verfahren auf der Stabsebene: Der Stab erstellt einen übergeordneten Einsatz mit festgelegtem Startzeitpunkt und lädt die vordefinierte Organisationsstruktur – einschließlich des ELW2 – per Push aktiv zur Teilnahme ein. Der ELW2 ist eingebundener operativer Knoten und sieht in Echtzeit, welche Stellen aktiv mitarbeiten. Die Integration des Alarmeingangs, über die Alarmverarbeitung oder per direkter Anbindung der Leitstelle, liefert ein vollständiges Frühwarnbild aus allen eingebundenen Stellen – auch aus solchen ohne aktiven Fireboard Suite-Arbeitsplatz. Der festgelegte Startzeitpunkt dient als verbindliche Zeitbasis aller Dokumentations- und Lageereignisse. Die Lagedarstellung IKL ist exklusiv für übergeordnete Stabs- und Führungsstellen vorgesehen; die eingebundenen Konten – einschließlich des ELW2 – benötigen mindestens Lagedarstellung PLUS.
Das Einsatztagebuch dokumentiert jede Lage- und Auftragsent-wicklung mit Zeitstempel. Das Modul Ausnahmezustand hält offene Aufträge mit Status sichtbar. Die einheitliche Zeitbasis der Lagedarstellung gewährleistet eine konsistente Zeitlinie über alle eingebundenen Stellen. Die ablösende Schicht steigt mit vollständigem und aktuellem Lageüberblick ein, ohne langwieriges Briefing aus dem Gedächtnis.
Bürgermeister, Landrat und KatS-Führung erhalten einen Browser-Zugang zur Lagedarstellung. Sie sehen die Live-Übersicht aller laufenden Einsatzabschnitte der angebundenen Portal-Konten – ohne Telefonkonferenz und ohne dauerhaft gebundene Personen für Statusberichte. Bei interkommunalen Lagen erweitert die vom Stab initiierte Lagedarstellung IKL das Lagebild auf alle eingeladenen Führungsstellen und Portal-Konten.
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